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Tätigkeitsbericht 2018/2019

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Tätigkeitsbericht 2018/2019

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Höhepunkte 2018/2019

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Themen

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Personal und Organe

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Publikationen

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Statistiken

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Impressum

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PHBern
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Text und Bild: Kommunikation und Marketing PHBern, Adrian Moser, Pixabay Pexels

Bei technischen Schwierigkeiten: web@phbern.ch
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Studierende

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Statistik VBK

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Rekurskommission

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Die Rekurskommission ist die interne Verwaltungsjustizbehörde der PHBern. Sie entscheidet über Beschwerden gegen Verfügungen der Institutsleiterinnen und -leiter, die auf öffentliches Recht gestützt sind.

Mitglieder:

Marion Mathier (Präsidentin)
Dozentin, Institut Vorschulstufe und Primarstufe

Dr. Laura Mercolli (Vizepräsidentin)
Dozentin, Institut Sekundarstufe I

Prof. Dr. Martin Lehmann
Dozent, Institut Sekundarstufe II

Yves Blanchard
Leiter International Office

Flurin Sommer
Student, Institut Sekundarstufe I

Juristischer Sekretär der Rekurskommission ist Hans Keller, Fürsprecher.


Stichdatum: 31. Juli 2019

Die Rekurskommission auf dem Webauftritt der PHBern
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Schulleitung

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Die Schulleitung der PHBern unterstützt den Rektor in der operativen Führung der Hochschule, koordiniert unter anderem die Studiengänge, die Weiterbildung, die Forschung und Entwicklung sowie die Dienstleistungen, wählt ihre Delegierten in verschiedene hochschulinterne und -externe Gremien und stellt dem Rektor betreffend die Zuteilung der kantonalen Forschungsmittel Antrag.

Die Mitglieder der Schulleitung sind:

Prof. Dr. Martin Schäfer (Vorsitz)
Rektor

N.N.
Verwaltung

Prof. Dr. Daniel Steiner
Leiter Institut Vorschulstufe und Primarstufe

Prof. Dr. Andrea Schweizer
Leiterin Institut Sekundarstufe I

Prof. Dr. Marc Eyer
Leiter Institut Sekundarstufe II

Prof. Dr. Michael Eckhart
Leiter Institut für Heilpädagogik

Prof. Dr. Gottfried Hodel
Leiter Institut für Weiterbildung und Medienbildung

Prof. Dr. Doris Edelmann
Leiterin Institut für Forschung, Entwicklung und Evaluation

Prof. Dr. Martin Stadelmann
Leiter Privates Institut Vorschulstufe und Primarstufe NMS


Stichdatum: 31. Juli 2019

Die Schulleitung auf dem Webauftritt der PHBern
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Mandate

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten die PHBern auch in kantonalen und nationalen sowie zum Teil in internationalen Gremien. So fliesst die Expertise der PHBern bzw. der Mitarbeitenden in nationale und kantonale Entwicklungen ein. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass diese Entwicklungen frühzeitig in die Weiterentwicklung der Angebote der PHBern einfliessen können.

Alle Mandate der Mitarbeitenden finden Sie auf dem Webauftritt der PHBern.


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Statistik Weiterbildung

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Statistik Forschung, Entwicklung und Evaluation

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Kommission für Forschung und Entwicklung

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Die Kommission für Forschung und Entwicklung fördert die Qualität der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an der PHBern. Sie stellt Antrag an die Schulleitung über die Annahme von Projekten, erarbeitet Forschungsgrundlagen zuhanden der Schulleitung und des Schulrats und ist für das Controlling der Forschungs- und Entwicklungsprojekte zuständig.

Mitglieder:

Prof. Dr. Doris Edelmann (Vorsitz)
Leiterin Institut für Forschung, Entwicklung und Evaluation, PHBern

Prof. Dr. Dr. Marc Eyer
Leiter Institut Sekundarstufe II, PHBern

Prof. Dr. Susanne Metzger
Leiterin Zentrum Naturwissenschafts- und Technikdidaktik, Pädagogische Hochschule FHNW

Prof. Dr. Peter Rieker
Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Prof. Dr. Claudia Scheid
Vertretung der Dozierenden der PHBern

Prof. Dr. Daniel Steiner
Leiter Institut Vorschulstufe und Primarstufe, PHBern

Dr. Corina Wustmann Seiler 
Professur für Pädagogische Psychologie,
Abteilung Eingangsstufe, Pädagogische Hochschule Zürich

Prof. Dr. Evelyne Wannack (mit beratender Stimme)
Leiterin Geschäftsstelle Kommission für Forschung und Entwicklung, PHBern


Stichdatum: 31. Juli 2019

Die Kommission für Forschung und Entwicklung auf dem Webauftritt der PHBern
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Schulrat

Das Organigramm der PHBern
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Der Schulrat ist das strategische Führungsorgan der PHBern und setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Elisabeth Schenk Jenzer (Präsidentin)
Rektorin Abteilung Geistes- und Humanwissenschaften Gymnasium Kirchenfeld

Dr. med. Eliane Siegenthaler (Vizepräsidentin)
Chefärztin Bereich Ambulante KJP und Tageskliniken des Kantons Bern, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Prof. Dr. Zoltán M. Balogh

Professor und Co-Direktor Mathematisches Institut, Universität Bern

Therese Hilfiker

Senior HR Business Partner CSL Behring Schweiz

Christine Hostettler
Lehrerin Schule Wabern

Kathrin Hüppi
Lehrerin Sekundarstufe I und Co-Schulleiterin Oberstufenzentrum Rapperswil BE

Prof. Thomas Längin
Dozent Berner Fachhochschule

Prof. Dr. Martin Schäfer
Rektor PHBern

Dr. Ursula Fiechter
Dozentin Institut Vorschulstufe und Primarstufe
Vertreterin der PHBern-Dozierenden

Raymond Wiedmer
Student Institut Sekundarstufe I
Vertreter der PHBern-Studierenden

Simone Knödler-Gilgen (beratende Stimme)
Vorsteherin Abteilung Pädagogische Hochschulen
Vertreterin Erziehungsdirektion


Stichdatum: 31. Juli 2019

Der Schulrat auf dem Webauftritt der PHBern
Das Organigramm der PHBern
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Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung

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Die PHBern steht in regelmässigem Austausch mit Politik und Verwaltung des Kantons Bern. In verschiedenen Gefässen kann die Hochschule ihre Anliegen einbringen und gemeinsam können Lösungen für neue Herausforderungen erarbeitet werden.

Folgende Gefässe wurden unter anderem zuletzt genutzt:

Erziehungsdirektorin Christine Häsler nahm an der Sitzung des Schulrats der PHBern im Dezember 2018 teil. Darüber hinaus war sie auch Rednerin an den PHBern Perspektiven 2019.

An der Sitzung des Koordinationsausschusses Ende April 2019 wurde der Geschäftsbericht der PHBern mit Vertretungen der Direktionen des Kantons Bern besprochen.

Am Mittagessen mit dem Grossen Rat des Kantons Bern vom Juni 2019 konnte unter anderem der Lehrpersonenmangel diskutiert werden.

Bildungskommission: In der Sitzung mit dem Ausschuss des Grossen Rates vom 13. August 2019 waren unter anderem die Finanzen und der Lehrplan 21 ein Thema.
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Erziehungsdirektorin Christine Häsler mit Martin Schäfer, dem Rektor der PHBern, an den PHBern Perspektiven
Erziehungsdirektorin Christine Häsler mit Martin Schäfer, dem Rektor der PHBern, an den PHBern Perspektiven
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Besuch im Schulrat (Dezember 2018)
Am 11. Dezember 2018, gut ein halbes Jahr nach ihrer Wahl zur Erziehungsdirektorin, wohnte Christine Häsler der Sitzung des Schulrats der PHBern bei, um dessen Mitglieder kennenzulernen und zentrale Themen der PHBern vertiefter zu diskutieren. Christine Häsler dankte an der Sitzung für die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Erziehungsdirektion und der PHBern.
Als Beispiel nannte sie explizit die gemeinsamen Besuche in den Inspektoratskreisen, bei denen Vertreterinnen und Vertreter der Erziehungsdirektion sowie der PHBern mit Schulleiterinnen und Schulleitern und Behördenmitgliedern den Umgang mit dem Lehrpersonenmangel diskutiert hatten. Gewürdigt wurde ebenfalls die gute Zusammenarbeit unter den drei Berner Hochschulen.

PHBern Perspektiven (Februar 2019)
Rund 250 Personen aus Politik, Verwaltung sowie aus Schulen aller Stufen nahmen an den PHBern Perspektiven vom 13. Februar 2019 teil. Erstmals sprach auch Christine Häsler, die ihr Amt als Erziehungsdirektorin damals neun Monate innehatte. Sie lobte unter anderem die gute Zusammenarbeit mit der PHBern beim Thema Lehrpersonenmangel. Zudem äusserte sich Christine Häsler zu ihrem Einstieg als Erziehungsdirektorin: «Mein Einstieg bei der PHBern war von einem partnerschaftlichen, einem sympathischen und konstruktiven Dialog geprägt», hielt die Erziehungsdirektorin fest, «und diesen Dialog möchte ich sehr gerne beibehalten, weiterführen.»

Link:
Medienmitteilung der PHBern Perspektiven 2019






Erziehungsdirektorin Christine Häsler mit Martin Schäfer, dem Rektor der PHBern, an den PHBern Perspektiven
Erziehungsdirektorin Christine Häsler mit Martin Schäfer, dem Rektor der PHBern, an den PHBern Perspektiven
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Seitens des Kantons nahmen an der Sitzung teil: der Leiter des Amts für Hochschulen der Erziehungsdirektion sowie weitere Mitarbeitende der Erziehungsdirektion, Vertreterinnen bzw. Vertreter der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, der Finanzdirektion und der Volkswirtschaftsdirektion.

Rektor Martin Schäfer sowie die Schulratspräsidentin Elisabeth Schenk Jenzer führten durch die aktuellen Schwerpunkte sowie durch die Jahresrechnung 2018.

Die Bilanz des Ausschusses war, dass die PHBern auf ein erfolgreiches Betriebsjahr 2018 zurückblicken kann. Hervorgehoben wurden die weiterhin positive Entwicklung der Studierendenzahlen, die Schlüsselrolle und die sehr effiziente Organisation, welche die PHBern beim Lehrpersonenmangel bewies, sowie die Angebote des bilingualen Studiengangs und der drei Fachdidaktikzentren.

Die Durchschnittskosten pro Studentin bzw. Student der PHBern liegen weiterhin unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. Der Verlust war kleiner als budgetiert.
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Die Vertreterinnen und Vertreter der PHBern (v.l.n.r.): Martin Schäfer, Andrea Schweizer, die Studierenden Dominik Amstutz und Kim Niederer sowie Daniel Steiner.
Die Vertreterinnen und Vertreter der PHBern (v.l.n.r.): Martin Schäfer, Andrea Schweizer, die Studierenden Dominik Amstutz und Kim Niederer sowie Daniel Steiner.
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Am zweiten Tag der Junisession des Grossen Rates des Kantons Bern veranstaltet die PHBern jeweils einen Mittagsanlass für interessierte Ratsmitglieder in der Rathaushalle. Rund ein Dutzend Grossrätinnen und Grossräte aus verschiedenen Fraktionen fanden sich diesmal ein. Themen waren der Lehrpersonenmangel, das neue Angebot des studienbegleitenden Berufseinstiegs (SBBE) sowie die Praxisorientierung und das Studierendenbild.

Eine Studentin des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) und ein Student des Instituts Sekundarstufe I (IS1) berichteten aus ihrer Sicht. Die Studentin des IVP leistete im Herbst/Winter 2018 einen sechsmonatigen Einsatz an einer Schule, die keine Lehrperson gefunden hatte. Der Student des IS1 zeigte auf, wie er als Masterstudent seine Anstellung an einer Schule und das Studium an der PHBern unter einen Hut bringt.

Weitere Informationen gab es von Schulratspräsidentin Elisabeth Schenk Jenzer, Rektor Martin Schäfer sowie von Andrea Schweizer, Leiterin Institut Sekundarstufe I, und Daniel Steiner, Leiter Institut Vorschulstufe und Primarstufe.
Die Vertreterinnen und Vertreter der PHBern (v.l.n.r.): Martin Schäfer, Andrea Schweizer, die Studierenden Dominik Amstutz und Kim Niederer sowie Daniel Steiner.
Die Vertreterinnen und Vertreter der PHBern (v.l.n.r.): Martin Schäfer, Andrea Schweizer, die Studierenden Dominik Amstutz und Kim Niederer sowie Daniel Steiner.
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Durch die Präsentation im Rathaus Bern führten der Rektor der PHBern sowie der Leiter Finanzen und Controlling. Sie stellten den Geschäftsbericht vor und gingen insbesondere auch auf die im Vorfeld gestellten Fragen der Bildungskommission ein, die sich in diesem Jahr hauptsächlich um die Finanzen, die Studierendenzahlen sowie den Lehrplan 21 drehten.

Positiv zu erwähnen waren die jährlich steigenden Studierendenzahlen und der konstant hohe Anteil an ausserkantonalen Studierenden. Auch der Männeranteil entwickelt sich positiv. Obwohl er je nach Stufe immer noch tief ist, ist im Vergleich zum Jahr 2012 überall ein Anstieg zu verzeichnen. Auf der Vorschulstufe und der Primarstufe ist dieser Anstieg auf den Vorbereitungskurs bzw. die Ergänzungsprüfung zurückzuführen, die Studierenden ohne gymnasiale Matur eine Aufnahme an die PHBern ermöglicht.

Die alternativen Zulassungen, zu denen auch die «admission sur dossier» gehört, helfen ebenfalls gegen den Lehrpersonenmangel, weil sie mehr Personen die Möglichkeit eröffnen, an der PHBern zu studieren. Der Anteil der Studierenden, die mit einer gymnasialen Matur an die PHBern gelangen, ist im Vergleich zum Jahr 2012 um fast 10 Prozentpunkte gesunken und liegt im Moment bei rund 60 Prozent. Anders gesagt bringen 4 von 10 Studierenden eine andere Zulassung als die gymnasiale Matur mit. 

Eine Frage der Bildungskommission betraf die Zahl der vergebenen Diplome – sie ist seit mehreren Jahren rückläufig. Dies ist damit zu erklären, dass vermehrt in Teilzeit studiert wird und der Abschluss damit «verzögert» stattfindet. Mehr Anmeldungen bedeuten deshalb nicht unmittelbar mehr Abschlüsse.  
 
Link:
Der Geschäftsbericht 2018 der PHBern (PDF)
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Lehrplan 21

Der Unterricht nach dem neuen Lehrplan funktioniert an den Schulen des Kantons Bern gut.
Der Unterricht nach dem neuen Lehrplan funktioniert an den Schulen des Kantons Bern gut.
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«Die PHBern prägt die Schule der Zukunft: innovativ, vernetzt und agil.» Die Vision der PHBern passt zur Einführung des Lehrplans 21, der im Schuljahr 2018/2019 erstmals offiziell galt. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen gelang eine erfreuliche Einführung.

Hervorzuheben sind insbesondere die Fachdidaktischen Begleitangebote, ein eigens für die Einführung des neuen Lehrplans konzipiertes Weiterbildungsformat für amtierende Lehrpersonen. Es hat sich bewährt und wird nun um neue Aspekte ergänzt.

Der Lehrplan 21 warf und wirft neue Fragen für das Berufsfeld auf – etwa zum Thema Beurteilung oder Hausaufgaben. Mit ihrer Expertise und Erfahrung unterstützt die PHBern die Schulen bei der Beantwortung.

Erstmals Teil der Volksschule war im Schuljahr 2018/2019 zudem das Modul «Medien und Informatik». Die Absolventinnen und Absolventen der PHBern sind für dieses Modul gut vorbereitet. Und die amtierenden Lehrpersonen sind dank des gleichnamigen Blockkurses aus der Weiterbildung ebenfalls gut gerüstet, wie eine Nachfrage zeigt.

Der Unterricht nach dem neuen Lehrplan funktioniert an den Schulen des Kantons Bern gut.
Der Unterricht nach dem neuen Lehrplan funktioniert an den Schulen des Kantons Bern gut.
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Die Fachdidaktischen Begleitangebote decken sämtliche Fachbereiche des Lehrplans 21 ab und orientieren sich stark an der Praxis.
Die Fachdidaktischen Begleitangebote decken sämtliche Fachbereiche des Lehrplans 21 ab und orientieren sich stark an der Praxis.
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Die Fachdidaktischen Begleitangebote setzen sich aus mehreren Präsenzveranstaltungen und Erprobungsphasen dazwischen zusammen. Aus der Forschung ist bekannt, dass Angebote mit einem hohen Eigenaktivitätsanteil langfristig viel wirkungsvoller und nachhaltiger sind als solche ohne Erprobungen in der Praxis. Am wirksamsten
erweisen sich mehrteilige Weiterbildungen, in denen das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Fokus steht.

In den drei Schuljahren 2016/2017 bis 2018/2019 wurden mehr als tausend Fachdidaktische Begleitangebote (FDBA) durchgeführt, rund 16'000 Lehrpersonen nahmen teil. Dafür waren etwa 50 Dozentinnen und Dozenten der PHBern im ganzen Kanton Bern unterwegs.
Für das Schuljahr 2019/2020 hat das Institut für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) die FDBAnun zum vierten Mal ausgeschrieben.

Die Verantwortlichen entwickeln das FDBA laufend weiter: So gewinnt insbesondere das Thema Beurteilung im kompetenzorientierten Unterricht an Bedeutung. Mittelfristig orientieren sich die Inhalte der mehrteiligen Angebote nicht mehr nur an der Einführung des Lehrplans 21. Sie werden unter anderem im Hinblick auf Unterrichtsentwicklung, eine Daueraufgabe für  Lehrpersonen, angepasst.

Links:
Mehr zu den Fachdidaktischen Begleitangeboten im «Education» 1.2019
Mehr zu den Fachdidaktischen Begleitangeboten auf der Lehrplan-21-Website der PHBern

Die Fachdidaktischen Begleitangebote decken sämtliche Fachbereiche des Lehrplans 21 ab und orientieren sich stark an der Praxis.
Die Fachdidaktischen Begleitangebote decken sämtliche Fachbereiche des Lehrplans 21 ab und orientieren sich stark an der Praxis.
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Teilnehmende an den Fachdidaktischen Begleitangeboten erzählen von ihren Erfahrungen und Eindrücken.

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Was sind sinnvolle Hausaufgaben? Am «Treffpunkt Schule und Wissenschaft» wurden Erkenntnisse aus der Forschung mit Schule und Elternschaft diskutiert.
Was sind sinnvolle Hausaufgaben? Am «Treffpunkt Schule und Wissenschaft» wurden Erkenntnisse aus der Forschung mit Schule und Elternschaft diskutiert.
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Fragen werfen zum Beispiel die Themen «Beurteilung» und «Hausaufgaben» auf. Verschiedene Weiterbildungsangebote stehen zu diesen Themen zur Verfügung.

Knacknuss Beurteilung 
Die kompetenzorientierte Beurteilung an sich ist keine Revolution. «Neu ist aber, dass die Lehrpersonen die Hintergründe und Ziele der Beurteilung stärker sichtbar machen sollen», sagt Jürg Michel, Dozent am Institut für Weiterbildung und Medienbildung (IWM), im Artikel der PHBern, im «Education» 2.2019.
Im Schuljahr 2018/2019 wurden rund 50 fachbereichsübergreifende Angebote zur Beurteilung durchgeführt.

Hausaufgaben sinnvoll einsetzen
Auch das Thema Hausaufgaben beschäftigt: Der Lehrplan 21 beschert den Schülerinnen und Schülern mehr Unterrichtslektionen und verkürzt im Gegenzug die Hausaufgabenzeit. Maximal 30, 45 bzw. 90 Minuten pro Woche sollen es je nach Zyklus noch sein.
In der gut besuchten Veranstaltung «Treffpunkt Schule und Wissenschaft» vom November 2018 wurde das Thema «Hausaufgaben – für und wider» mit Vertreterinnen und Vertretern von Schule und Elternschaft diskutiert.
Andy Schärer, Dozent am IWM, plädiert im «Education» 1.2019 dafür, Hausaufgaben zum Schulthema zu machen: «Weil weniger Zeit zur Verfügung steht, sind vermehrt Absprachen nötig. Klare, transparente Regeln zeugen von Professionalität und man kommt damit vielen Fragen und Unklarheiten seitens der Eltern zuvor.»

Alle Weiterbildungen des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung



Was sind sinnvolle Hausaufgaben? Am «Treffpunkt Schule und Wissenschaft» wurden Erkenntnisse aus der Forschung mit Schule und Elternschaft diskutiert.
Was sind sinnvolle Hausaufgaben? Am «Treffpunkt Schule und Wissenschaft» wurden Erkenntnisse aus der Forschung mit Schule und Elternschaft diskutiert.
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Die Absolventinnen und Absolventen der PHBern sind gut gerüstet für das neue Modul «Medien und Informatik».
Die Absolventinnen und Absolventen der PHBern sind gut gerüstet für das neue Modul «Medien und Informatik».
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Am Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) lernen die Studierenden, Fragestellungen zu Medien und Informatik im Sinne des integrierten Unterrichts zu behandeln. Ein obligatorisches Seminar vermittelt Anfang Studium die entsprechenden Grundlagen. Studierende mit Profil Mittelstufe besuchen im sechsten Semester zusätzlich ein Seminar, in dem Informatik im engeren Sinn thematisiert wird. Wahlmodule zu Robotik oder Programmieren und eine jederzeit nutzbare Infrastruktur wie das LEGO Education Innovation Studio erlauben es Studierenden zudem, ihre Kenntnisse individuell zu vertiefen.

«Ich erlebe bei den Studierenden kaum Berührungsängste, dafür grossen Enthusiasmus», erklärt Markus Marcin, Dozent für Medien und Informatik am Institut Sekundarstufe I (IS1). «Informatik ist nichts Exotisches mehr für die Studierenden. Es ist nicht schwierig, sie abzuholen.»
In der Veranstaltung «Medien» geht es um Grundlagen: Studierende lernen, Informationen zu beurteilen, digitale Werkzeuge für das Berufsfeld zu nutzen und Lernmaterialien zu erstellen. Im Seminar «Projekte Medien und Informatik» werden die erworbenen Kompetenzen in der Planung konkreter Unterrichtseinheiten umgesetzt.
Auch am IS1 haben Studierende die Möglichkeit, sich über die obligatorischen Veranstaltungen hinaus mit dem Thema «Medien und Informatik» zu beschäftigen.

Für das Institut Sekundarstufe II (IS2), das Gymnasiallehrerinnen und -lehrer ausbildet, ist die Einführung des obligatorischen Fachs Informatik eine Herausforderung: Voraussetzung für die Unterrichtsbefähigung auf der Sekundarstufe II ist ein universitärer Master in Informatik – und dieser ist auch in der Wirtschaft sehr gefragt. «Man muss den Informatikstudierenden vermitteln, dass der Lehrberuf ein spannendes Berufsfeld mit grossen Gestaltungsmöglichkeiten ist», berichtet Martin Lehmann, Informatikdozent am IS2. Die Arbeitsmarktsituation sei im Moment sehr interessant, und tatsächlich habe es 2018 auch einen Anstieg an Studienanmeldungen gegeben.


Links:
Mehr zu «Medien und Informatik» in den Grundausbildungen im  Education 5.2018



Die Absolventinnen und Absolventen der PHBern sind gut gerüstet für das neue Modul «Medien und Informatik».
Die Absolventinnen und Absolventen der PHBern sind gut gerüstet für das neue Modul «Medien und Informatik».
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Evelyn von Allmen und Samuel Howald können die praxisnahen Beispiele aus dem Blockkurs im Unterricht einsetzen.
Evelyn von Allmen und Samuel Howald können die praxisnahen Beispiele aus dem Blockkurs im Unterricht einsetzen.
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Evelyn von Allmen, die in Lützelflüh an einer 5./6. Klasse unterrichtet, hat im Sommer 2017 den Blockkurs «Medien und Informatik» des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern besucht. Genau wie ihr Kollege Samuel Howald, der in Bremgarten unterrichtet.

«Am Anfang des Schuljahrs 2018/2019 wollte ich die Schülerinnen und Schüler in die bunte Welt des Programmierens eintauchen lassen. Rasch merkte ich aber, dass ich mit den Basics anfangen musste.» So beschreibt Samuel Howald den Start des Moduls «Medien und Informatik» an einer 5. Klasse im August 2018. «Basics» bedeutet, dass die Jugendlichen lernen, was ein sicheres Passwort ist, wie sie sich verhalten müssen, wenn der Flash Player fragt: «Wollen Sie dieser Seite vertrauen?»

Auch Evelyn von Allmen musste mit ihrer 5./6. Klasse einen Gang runterschalten. «Der Wissensstand im Bereich Medien und Informatik ist extrem unterschiedlich. Manche Schülerinnen und Schüler verbringen täglich Stunden am PC und andere haben in diesem Alter noch kein eigenes Handy», sagt die Emmentaler Lehrerin.

Samuel Howald unterrichtet das Modul «Medien und Informatik» seit August 2018 auch an der 7. Klasse in Bremgarten. «Der Blockkurs Medien und Informatik der PHBern hat mir ganz viele Ideen gegeben, nun bin ich daran, einige davon im Unterricht umzusetzen», erzählt Howald. Der junge Lehrer freut sich über die grosse Motivation der Jugendlichen. «In dieser Klasse gibt es einige Jugendliche, die so interessiert sind, dass sie sich gut eine Ausbildung im Bereich Medien und Informatik vorstellen können.»

Beide Lehrpersonen engagieren sich auch in ihrem Schulteam. Sie helfen bei technischen Fragen. So begleitet Evelyn von Allmen Lehrpersonen im Zyklus 1, wo die Kinder mit iPads erste gezielte und pädagogisch durchdachte Erfahrungen mit digitalen Lehrmitteln machen.  

Link:
Den ganzen Artikel lesen im «Education» 5.2018
Evelyn von Allmen und Samuel Howald können die praxisnahen Beispiele aus dem Blockkurs im Unterricht einsetzen.
Evelyn von Allmen und Samuel Howald können die praxisnahen Beispiele aus dem Blockkurs im Unterricht einsetzen.
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Lehrpersonenmangel

Die Medienberichterstattung 2018 am Beispiel von «Berner Zeitung», «Bund», «Telebärn», «SRF» und anderen Medien. Alle Berichte mit PHBern-Beteiligung gibt es unter: www.phbern.ch/medien
Die Medienberichterstattung 2018 am Beispiel von «Berner Zeitung», «Bund», «Telebärn», «SRF» und anderen Medien. Alle Berichte mit PHBern-Beteiligung gibt es unter: www.phbern.ch/medien
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Der Mangel an ausgebildeten Lehrpersonen war eines der dominanten Themen in den Medien im Sommer 2018. Und auch im Sommer 2019 beschäftigte das Thema die Schulen und die Medien. Die PHBern konnte in den beiden Jahren die Schulen unterstützen, indem Dutzende von Studierenden im ganzen Kanton vakante Stellen übernahmen.

Die Studierenden der PHBern tragen aber auch ohne solche Sondereinsätze massgeblich dazu bei, den Mangel an Lehrpersonen abzufedern – indem viele von ihnen bereits während des Studiums Teilzeit an einer Schule arbeiten.

Einen frühen, gestaffelten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht auch ein neues Angebot des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe. 

Ebenfalls gegen den Mangel an Lehrpersonen helfen ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer, die nach einer Auszeit den Beruf wieder aufnehmen. Am Institut für Weiterbildung und Medienbildung werden wiedereinsteigende Lehrpersonen seit vielen Jahren in der Startphase begleitet und unterstützt.
Die Medienberichterstattung 2018 am Beispiel von «Berner Zeitung», «Bund», «Telebärn», «SRF» und anderen Medien. Alle Berichte mit PHBern-Beteiligung gibt es unter: www.phbern.ch/medien
Die Medienberichterstattung 2018 am Beispiel von «Berner Zeitung», «Bund», «Telebärn», «SRF» und anderen Medien. Alle Berichte mit PHBern-Beteiligung gibt es unter: www.phbern.ch/medien
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Bei ihren Einsätzen an den Schulen werden die Studierenden von Dozierenden der PHBern sowie von einer Mentorin oder einem Mentor vor Ort unterstützt.
Bei ihren Einsätzen an den Schulen werden die Studierenden von Dozierenden der PHBern sowie von einer Mentorin oder einem Mentor vor Ort unterstützt.
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Im Herbst 2018 konnten 23 Studierende der PHBern alleine oder zu zweit 14 Stellen in Klassen übernehmen. Alle Studierenden stammten vom Studiengang Vorschulstufe und Primarstufe.

Die Studierenden werden bei ihrem Einsatz gut betreut und sowohl von einer Begleitperson der PHBern als auch von einer Mentorin oder einem Mentor am Schulort unterstützt. Der Einsatz der Studierenden ist so organisiert, dass sich das Studium in der Regel nicht verlängert. Die Studierenden können ihre Praktikumsaufträge an der Schule absolvieren, an der sie unterrichten.

Die Koordination geschah zusammen mit der Erziehungsdirektion. Christine Häsler lobte an den PHBern Perspektiven vom 13. Februar 2019 die Flexibilität und das Engagement der PHBern in dieser Sache: «Die PHBern bzw. ihre Studierenden helfen dem Kanton sehr, die momentan herausfordernde Situation zu meistern, indem die Studierenden bereit sind, unbesetzte Pensen zu übernehmen, und indem die PHBern die Verantwortung für die Betreuung dieser Studierenden und den damit verbundenen Mehraufwand übernimmt.»
Als Dank lud die Erziehungsdirektion alle Studierenden, Dozierenden sowie weitere Verantwortliche der PHBern, welche die Einsätze übernommen, begleitet oder koordiniert hatten, im November 2018 zu einem Dankesapéro zu sich ein.

Auch im Sommer 2019 war die Lage angespannt und die Unterstützung der PHBern gefragt. 28 Studierende der PHBern konnten alleine oder zu zweit 17 Stellen im Kanton Bern übernehmen. Wiederum stammten alle Studierenden vom Studiengang Vorschulstufe und Primarstufe.

Seit dem Sommer 2019 leistet die Erziehungsdirektion einen finanziellen Beitrag an die Kontaktstelle «Semestereinsatz», die von der PHBern geführt wird.

Links:
Medienmitteilung vom Juni 2019
Link zur Kontaktstelle «Semestereinsatz» der PHBern mit weiteren Informationen
Bei ihren Einsätzen an den Schulen werden die Studierenden von Dozierenden der PHBern sowie von einer Mentorin oder einem Mentor vor Ort unterstützt.
Bei ihren Einsätzen an den Schulen werden die Studierenden von Dozierenden der PHBern sowie von einer Mentorin oder einem Mentor vor Ort unterstützt.
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«Die Studierenden des neuen Pilotstudiengangs werden ihre Erfahrungen aus der Praxis in die Lehrveranstaltungen einbringen und davon stark profitieren», ist Daniel Steiner, Leiter des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe, überzeugt.
«Die Studierenden des neuen Pilotstudiengangs werden ihre Erfahrungen aus der Praxis in die Lehrveranstaltungen einbringen und davon stark profitieren», ist Daniel Steiner, Leiter des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe, überzeugt.
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Am Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern ist im August 2019 der Pilotstudiengang Studienbegleitender Berufseinstieg (SBBE)
gestartet. 18 Studierende haben sich für diesen Studiengang entschieden. Sie werden das dritte Studienjahr in zwei Jahren absolvieren und zugleich eine Anstellung von 40 bis 60 Prozent an einer Schule übernehmen.

Mit dem Start des Pilotstudiengangs werden diese Studierenden den Lehrpersonenmangel im Kanton Bern somit zusätzlich um rund 10 Vollzeitstellen verringern. Mit diesem Massnahmenpaket gegen den Lehrpersonenmangel leistet die PHBern einen weiteren Beitrag, damit möglichst wenige Personen ohne pädagogische Ausbildung an bernischen Schulen unterrichten.

Links:
Mehr im «Education» 1.2019 oder im Kapitel «Neue Angebote»
«Die Studierenden des neuen Pilotstudiengangs werden ihre Erfahrungen aus der Praxis in die Lehrveranstaltungen einbringen und davon stark profitieren», ist Daniel Steiner, Leiter des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe, überzeugt.
«Die Studierenden des neuen Pilotstudiengangs werden ihre Erfahrungen aus der Praxis in die Lehrveranstaltungen einbringen und davon stark profitieren», ist Daniel Steiner, Leiter des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe, überzeugt.
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Wiedereinsteigende Lehrpersonen sind eine wichtige Ressource für die Schulen.
Wiedereinsteigende Lehrpersonen sind eine wichtige Ressource für die Schulen.
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In Zeiten des Lehrpersonenmangels sind Personen, die nach einer Auszeit in den Beruf zurückkehren, eine wichtige Ressource. Doch der Einstieg braucht Mut und Unterstützung. Deshalb bietet das Institut für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) diverse Unterstützungsangebote, um diplomierten Lehrpersonen den Wiedereinstieg zu erleichtern.

Die regelmässig stattfindenden und kostenlosen Informationsveranstaltungen geben in drei Stunden Einblick in die aktuelle Schulsituation, verdeutlichen den Berufsauftrag, führen in den Lehrplan 21 ein und bieten einen Überblick über aktuelle Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote.

Für Berufseinsteigende sowie Wiedereinsteigende bietet die PHBern zudem unter anderem sogenannte sechsstündige Boxenstopps an, in denen über das Jahr verteilt regelmässig zentrale Themen in der Gruppe besprochen werden – etwa das Klassenmanagement, die Beurteilung oder die Zusammenarbeit mit den Eltern.

Die Bedürfnisse der Wiedereinsteigenden haben sich – nicht zuletzt aufgrund des Lehrerinnen- und Lehrermangels – verändert. Da die Wiedereinsteigenden oft rasch eine Stelle finden, sind ihre Anliegen neu kurzfristiger und heterogener als in früheren Jahren. Es wurden deshalb auch Angebote für Kleingruppen aufgebaut. Wiedereinsteigende können zudem Beratungspersonen für individuelle Anliegen anfragen. Bei Bedarf können Unterrichtshospitationen vermittelt werden.

Link:
Alle Angebote des IWM zum Thema Wiedereinstieg

Wiedereinsteigende Lehrpersonen sind eine wichtige Ressource für die Schulen.
Wiedereinsteigende Lehrpersonen sind eine wichtige Ressource für die Schulen.
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Neue Angebote (Übersicht)

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SBBE

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Wer am Institut Vorschulstufe und Primarstufe der PHBern (IVP) Vollzeit studiert, schliesst nach drei Jahren mit dem Bachelor ab und tritt dann in den Schuldienst ein.

In einem Pilotprojekt wird jetzt noch ein weiteres Studienmodell angeboten, ein vierjähriger Bachelorstudiengang. In den letzten zwei Jahren werden die Studierenden bereits mit einem Pensum von 40 bis 60 Prozent in einem Kindergarten oder an einer Primarschule unterrichten und parallel dazu Lehrveranstaltungen an der PHBern besuchen.

Das neue Studienmodell erlaubt es den Studierenden, Praktika an der eigenen Klasse zu absolvieren. Die in der Praxis auftretenden Fragen sowie Erfahrungen können sie sowohl mit ihren Betreuungspersonen an der PHBern als auch mit der Mentoratsperson an der Schule besprechen. Auf diese Weise wird der Berufseinstieg erleichtert und die Verknüpfung von Theorie und Praxis noch verstärkt

Im ersten Durchgang, der im Herbstsemester 2019 anlief, nehmen 18 Studierende teil.

Links:
Mehr Informationen zum neuen Studiengang auf dem Webauftritt der PHBern
Artikel im «Education» 1.2019 mit Stimmen von Studierenden und Schulleitenden
Medienmitteilung vom 14. Dezember 2018 zum Studienbegleitenden Berufseinstieg

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Konsekutiver Master S1

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Personen, die einen Bachelorabschluss einer Universität oder einer Fachhochschule besitzen, können direkt in den Masterstudiengang Sekundarstufe I einsteigen. Das neue Angebot wurde im Herbst 2019 lanciert.

Zulassung und Studienumfang
Bedingung für die Anmeldung zum konsekutiven Masterstudiengang S1 ist der Bachelorabschluss einer Universität oder Fachhochschule in einem oder zwei stufenrelevanten Unterrichtsfächern.
Das konsekutive Masterstudium gestaltet sich etwas umfangreicher als der reguläre Masterstudiengang am Institut Sekundarstufe I. Er umfasst mindestens 132 ECTS und ist auf eine Studiendauer von 5 Semestern Vollzeit ausgelegt.  

Massnahme gegen den Lehrpersonenmangel
Mit dem Konsekutiven Master werden Ziele der PHBern nach individueller Zulassung und einem flexiblen Studium umgesetzt.
Das Angebot wirkt zudem dem Lehrpersonenmangel entgegen, der auch auf der Sekundarstufe I herrscht, weil es mehr Personen als bislang den Weg zum Beruf der Lehrperson ebnet.

Links:
Flyer Konsekutiver Master
Mehr Informationen auf der Website der PHBern

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CAS TTG

Der neue CAS ermöglicht eine professionelle Weiterentwicklung im Beruf.
Der neue CAS ermöglicht eine professionelle Weiterentwicklung im Beruf.
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Seit dem Herbst 2019 bietet das Institut für Weiterbildung der PHBern einen CAS Fachdidaktik Textiles und Technisches Gestalten (CAS FD TTG) an. Damit erweitert die PHBern ihre Palette an Weiterbildungslehrgängen neu um den Fachbereich Gestalten. Dieser CAS-Lehrgang ermöglicht den Transfer zwischen Theorie und Praxis wie auch eine individuelle und professionelle Weiterentwicklung im Beruf.

Der CAS FD TTG richtet sich an Lehrpersonen aller Stufen, die aktuell oder künftig als Fachbereichsleiterin oder -leiter Gestalten in Schulen tätig sind und das Fach in Fachgremien und -kommissionen kompetent vertreten möchten. Die Teilnehmenden erwerben neuste Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung, die sie im Unterricht integrieren können. Der CAS FD TTG befähigt, sich bei fachlichen Entwicklungsprozessen (z.B. von Lehrmitteln) einzubringen.

Links:
Mehr zum neuen CAS in der Online-News-Meldung der PHBern oder im Fachmagazin «Mitgestalten» (1.2019)

Der neue CAS ermöglicht eine professionelle Weiterentwicklung im Beruf.
Der neue CAS ermöglicht eine professionelle Weiterentwicklung im Beruf.
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Selina Portner und Adrian Vulic loben den Bilingualen Studiengang in den höchsten Tönen.
Selina Portner und Adrian Vulic loben den Bilingualen Studiengang in den höchsten Tönen.
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Der erste Bilinguale Studiengang von HEP-BEJUNE und PHBern ist im August 2018 in Delémont mit 17 Studierenden gestartet. Der drei Jahre dauernde Bilinguale Studiengang wird zur einen Hälfte in der Hauptstadt des Kantons Jura absolviert und zur anderen an der PHBern in Bern. Er schliesst mit einem Bachelor und dem Lehrdiplom  für die Vorschulstufe und Primarstufe ab und umfasst 180 ECTS-Punkte.

«Wer offen ist und Sprachen liebt, liegt mit dem Bilingualen Studiengang goldrichtig.» Es wäre schwierig, eine Person zu finden, die von ihrer Studienwahl noch überzeugter ist als Selina Portner. Die junge Frau ist in einem kleinen Dorf im Kanton Baselland aufgewachsen und studiert seit einem Jahr an der HEP-BEJUNE in Delémont.

Selina Portner und Adrian Vulic haben an der «Fibi», der zweisprachigen Bieler Schule mit dem Namen «Filière Bilingue», ihr erstes von vier Praktika absolviert. «Wir lernten gleich beide Lehrpläne kennen und konnten sehr viele interessante Einblicke gewinnen», sagt die Studentin. «Jedes weitere Praktikum hat mich darin bestärkt, Lehrerin zu werden», kommt sie ins Schwärmen.

Die beiden Studierenden empfehlen Personen, die sich für den Lehrerberuf interessieren, die bilinguale Variante zu prüfen. «Je besser die Sprachkenntnisse in der zweiten Sprache sind, desto einfacher ist es», sind sich die beiden einig. Und die Lust auf das Eintauchen in eine andere Kultur gehöre natürlich auch dazu.

In zwei Jahren werden sie ihren Bachelor in der Tasche haben und fast perfekt zweisprachig sein. Was tun sie dann? Sowohl Vulic als auch Portner würden gerne an einer zweisprachigen Schule unterrichten. Zum Beispiel an jener Stadtberner Schule, die im August 2019 mit einer ersten zweisprachigen Kindergartenklasse angelaufen ist.

Die zweite Durchführung des Bilingualen Studiengangs ist im August 2019 mit 19 Studierenden gestartet.


Links:
Den ganzen Artikel im Education 3.2019 lesen
Mehr Informationen zum Bilingualen Studiengang auf dem Webauftritt der PHBern

Selina Portner und Adrian Vulic loben den Bilingualen Studiengang in den höchsten Tönen.
Selina Portner und Adrian Vulic loben den Bilingualen Studiengang in den höchsten Tönen.
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Studierende des Masters in Fachdidaktik NMG+NE. Von links: Sina Rast, Markus Fischer, Isabelle Föllmi, Rolf Künti
Studierende des Masters in Fachdidaktik NMG+NE. Von links: Sina Rast, Markus Fischer, Isabelle Föllmi, Rolf Künti
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«Dass die Studierenden unterschiedliche Hintergründe haben, finde ich extrem spannend und horizonterweiternd.» Damit bringt Isabelle Föllmi, Studentin des Masters Fachdidaktik NMG+NE, die Besonderheit des Studiengangs auf den Punkt. Wie kein anderer Fachbereich bietet NMG eine Vielzahl von inhaltlichen Perspektiven. Genauso vielfältig sind die  Zugangsmöglichkeiten zum Fachdidaktikmaster, der seit Herbst 2018 gemeinsam von der PHBern und der PH Luzern angeboten wird: Nicht nur ein Lehrdiplom, sondern auch ein Bachelor-Diplom in einer der zahlreichen Bezugsdisziplinen qualifiziert zum Studium.

Die Studierenden des Masters sind entsprechend bunt gemischt. Isabelle Föllmi war als Klassenlehrerin auf der Mittelstufe tätig, bevor sie das Studium aufnahm. Ihr Kommilitone Markus Fischer dagegen hat Geographie studiert und sowohl an einer universitären als auch an pädgogischen Hochschulen in Forschungsprojekten gearbeitet.

Sina Rast, die Geschichte und Philosophie studiert hat, findet, den gegenseitigen Dialog bereichernd. Rolf Künti, seit acht Jahren als Primarlehrer und als Praxislehrperson tätig, bestätigt: «Ich habe immer wieder Momente, in denen ich denke: So habe ich das noch gar nicht betrachtet.»

Vollzeitstudierende bilden die Ausnahme, die meisten arbeiten neben dem Masterstudium oder widmen sich der Kinderbetreuung. Das Studium ist darum stark individualisiert. Neben einem gemeinsamen Start mit einem Block Fachdidaktik setzen die Studierenden eigene Schwerpunkte in Theorie und Praxis. Die Chance, entlang der eigenen Bedürfnisse und Interessen zu studieren, nennen alle Studierenden als Pluspunkt.

Die Studierenden blicken sehr zufrieden auf ihr erstes Studienjahr zurück. Dass sie ein Pilotjahrgang sind, empfinden sie nicht als Nachteil. «Im Gegenteil, wir können durch gezielte Rückmeldungen zum Aufbau des Studiengangs beitragen», versichert Sina Rast. Das Leitungsteams des Studiengangs zeige immer wieder grosses Engagement und die Bereitschaft, auf die Impulse der Studierenden einzugehen.

Link:
Mehr zum Fachdidaktik-Masterstudiengang NMG+NE auf dem Webauftritt der PHBern
Studierende des Masters in Fachdidaktik NMG+NE. Von links: Sina Rast, Markus Fischer, Isabelle Föllmi, Rolf Künti
Studierende des Masters in Fachdidaktik NMG+NE. Von links: Sina Rast, Markus Fischer, Isabelle Föllmi, Rolf Künti
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Neue Angebote 6

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Die Einführung des Lehrplans 21, insbesondere die Beurteilung, beschäftigt nach wie vor sowohl die Schulen als auch die PHBern. Von den etwa 500 Angeboten des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) für das Schuljahr 2019/2020 sind rund ein Drittel zum ersten Mal ausgeschrieben.

Ein gutes Beispiel, wie sich die Angebote der PHBern laufend weiterentwickeln, sind die Fachdidaktischen Begleitangebote (FDBA). Diese wurden in den letzten Jahren über 1000 Mal angeboten. Seit dem Start des Lehrplans 21 haben sich die Bedürfnisse in den Schulen verändert – so ist z.B. das Thema Beurteilung viel präsenter. Das bisherige Angebot FDBA wird ergänzt mit neuen Weiterbildungsformen, in denen nebst Präsenz und Erprobung auch das Selbststudium Platz erhält.

Auf Medien, Informatik und ICT liegt weiterhin ein Fokus. Dazu gibt es neue Angebote wie «Digital – und ich?» oder «Internetfilter in Schulen».

In Ergänzung ermöglicht die PHBern digitale Zugänge zu ihren Angeboten und zu ihrer Expertise: Lehrpersonen bestellen bequem Unterrichtsmedien wie IdeenSets und Videos. Oder lassen sich im Forum für Lehrpersonen von den Expertinnen und Experten online beraten.

Links:
Alle Weiterbildungsangebote auf dem Webauftritt der PHBern
Zur Mediothek der PHBern
Zum Forum für Lehrpersonen der PHBern
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Individualisierung und Flexibilisierung

Wer Studium, Beruf und Familie unter einen Hut bringen will, ist auf ein flexibles und individuelles Studium angewiesen.
Wer Studium, Beruf und Familie unter einen Hut bringen will, ist auf ein flexibles und individuelles Studium angewiesen.
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Die Studierendenschaft der PHBern ist in den letzten Jahren heterogener geworden. Gründe dafür sind die Individualisierung der Gesellschaft sowie erweiterte Zulassungswege. Das Bedürfnis, das Studium nach eigenen Vorkenntnissen und im Einklang mit sonstigen Engagements zu gestalten, steigt.

Bereits heute bietet die PHBern die Möglichkeit, das Studium mit anderen Tätigkeiten zu vereinen. Am Institut Sekundarstufe I unterrichten beispielsweise bereits 90 Prozent der Studierenden im Masterstudiengang. Am Institut Vorschulstufe und Primarstufe hat sich der Anteil der Studierenden, die bereits im Beruf tätig sind, in den letzten Jahren stetig erhöht.

Diese Flexibilität weiter zu erhöhen und ein individualisiertes Lernen zu ermöglichen, ist ein Schwerpunkt in der laufenden Strategieperiode. In Bezug auf die Ausbildung und die Weiterbildung hat die Schulleitung der PHBern Eckpfeiler für die Angebotsentwicklung definiert. Im Fokus stehen insbesondere die Studienpläne der Grundausbildungen. 2018 wurde jener der Heilpädagogik neu lanciert, 2021 und 2022 folgen jene der übrigen Grundausbildungsinstitute.
Wer Studium, Beruf und Familie unter einen Hut bringen will, ist auf ein flexibles und individuelles Studium angewiesen.
Wer Studium, Beruf und Familie unter einen Hut bringen will, ist auf ein flexibles und individuelles Studium angewiesen.
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Bereits im Jahr 2018 wurde der Studienplan des Instituts für Heilpädagogik flexibler und individueller. Was sich verändert hat, zeigt das Erklärvideo unter: www.phbern.ch/heilpädagogik
Bereits im Jahr 2018 wurde der Studienplan des Instituts für Heilpädagogik flexibler und individueller. Was sich verändert hat, zeigt das Erklärvideo unter: www.phbern.ch/heilpädagogik
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Mit Ausnahme des Instituts für Heilpädagogik, wo auf das Studienjahr 2018/2019 ein neuer Studienplan eingeführt wurde, erarbeiten zurzeit alle Grundausbildungsinstitute neue Studienpläne.

Für die Weiterentwicklung der Angebote der PHBern wurden – in Bezug auf das Studium – von der Schulleitung folgende Eckpfeiler definiert:

• Die Studierenden und die Weiterbildungsteilnehmenden werden als eigenverantwortlich für das eigene Lernen betrachtet.
• Der Aufbau der Studiengänge ermöglicht den Studierenden ein flexibles, auf ihre Lebenssituation abgestimmtes Absolvieren der Module bzw. des Studiengangs.
• Die künftigen Studienpläne sehen verschiedene Studienverlaufsmodelle vor, welche es den Studierenden erlauben, die Ausbildung flexibel (auch orts- und zeitunabhängig) zu absolvieren.
• Die PHBern unterstützt ihre Studierenden mit geeigneten Instrumenten bei der Selbststeuerung ihres Lernens. Rückgrat des Studiums in allen Studiengängen bildet die Arbeit der Studierenden an einem Selbststeuerungsmodell (Berufskonzept aus der Weiterbildung).
• Neben standardisierten Lernwegen (z.B. Vorlesungen und Seminaren) werden den Studierenden vermehrt individualisierte Lernwege nach den Prinzipien der inneren und der äusseren Differenzierung angeboten.

Die Studienpläne werden in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsfeld, insbesondere mit Praxislehrpersonen mit erweitertem Auftrag, und mit den Studierenden erarbeitet. Erkenntnisse aus Evaluationen der bestehenden Studienpläne sowie aus Pilotprojekten fliessen konsequent in die Arbeiten an den Studienplänen ein.

Mit diesem Vorgehen ist gewährleistet, dass sich die Angebote des Leistungsbereichs Grundausbildungen nach den Anforderungen des Berufsfeldes und den Bedürfnissen des Kantons richten.

Link:
Mehr zum Studienplan 2018 der Schulischen Heilpädagogik
Bereits im Jahr 2018 wurde der Studienplan des Instituts für Heilpädagogik flexibler und individueller. Was sich verändert hat, zeigt das Erklärvideo unter: www.phbern.ch/heilpädagogik
Bereits im Jahr 2018 wurde der Studienplan des Instituts für Heilpädagogik flexibler und individueller. Was sich verändert hat, zeigt das Erklärvideo unter: www.phbern.ch/heilpädagogik
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Andrea Schweizer ist die Leiterin des Instituts Sekundarstufe I und verantwortet das hochschulweite Programm zur Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums und der Weiterbildung an der PHBern.
Andrea Schweizer ist die Leiterin des Instituts Sekundarstufe I und verantwortet das hochschulweite Programm zur Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums und der Weiterbildung an der PHBern.
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Die PHBern geht das Thema Individualisierung und Flexibilisierung mit einem eigens dafür geschaffenen Programm an. Im Interview erklärt die Programmleiterin Andrea Schweizer, welche Ziele das Programm bzw. die einzelnen Projekte darin verfolgen und wie insbesondere die Studierenden und Weiterbildungsteilnehmenden der PHBern in Zukunft von flexibleren Angeboten profitieren sollen.

Andrea Schweizer, warum hat die PHBern das Programm «Individualisierung und Flexibilisierung» lanciert?
Die Zusammensetzung der Studierenden und der Weiterbildungsteilnehmenden wird zusehends heterogener und die Erwartungen an das Lernen werden entsprechend vielfältiger. Die Gründe dafür liegen einerseits in der zunehmenden Individualisierung und andererseits in der Globalisierung und der damit verbundenen demografischen Veränderung unserer Gesellschaft. Diese Veränderungen zeigen sich auch deutlich im Berufsfeld Schule. Das Programm Individualisierung und Flexibilisierung untersucht diesen gesellschaftlichen Wandel und erarbeitet neue Lehr- und Lernformen, die in den Studienplänen und Weiterbildungsangeboten ab 2021 verankert werden.

Welches Ziel verfolgt das Programm? Was soll konkret erreicht werden? Kann man bald vom Sofa aus Lehrerin oder Lehrer werden?
Das Programm setzt die von der Schulleitung aus den strategischen Zielen abgeleiteten «Eckpfeiler der Angebotsentwicklung 2025» um. Die Projekte umfassen die Studienplanentwicklung und die Neukonzeption von Weiterbildungsangeboten, aber auch dafür notwendige Grundlagen wie Hochschuldidaktik, Mobilität oder den Aufbau eines Digital Learning Center.
Individualisierung und Flexibilisierung führen sicher nicht dazu, dass das Studium zur Lehrperson bald vom Sofa aus geschehen kann. Es bedeutet, dass wir die Studierenden in ihrer Heterogenität ernst nehmen und ihnen ermöglichen, eigene Lernwege zu suchen und zu gehen. Das eigene Lernverhalten und unterschiedliche Zugänge zum Lernen zu kennen, ist eine zentrale Voraussetzung für den Lehrberuf. Lehrerin oder Lehrer zu sein, bedeutet aber – zum Glück – immer noch, eng mit verschiedenen Menschen zu arbeiten sowie Kinder und Jugendliche auf einem Stück ihres Weges zu begleiten. Unsere Studierenden wollen auch genau dies, sind äusserst engagiert und schätzen den persönlichen Austausch. Das Sofa kann aber ein Ort des Reflektierens sein – so ist es mit Blick in den Garten zumindest bei mir.

Wer ist alles in die Weiterentwicklung der Angebote involviert?
Schwergewichtig sind es die Institute der Grundausbildung sowie das Institut für Weiterbildung und Medienbildung, die alle direkt mit ihren Angeboten auf dem Markt sind. Mitarbeitende aus der Verwaltung sowie der Informatik sind aber in praktisch allen übergreifenden Projekten vertreten, um die Umsetzung der neuen Ideen vorzubereiten und mitzudiskutieren.

Welche Herausforderungen gilt es zu meistern?
Das flexible und individualisierte Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung verlangt einen Wandel in den Einstellungen und Werten aller Beteiligten. Die Studierenden müssen die Verantwortung für ihr Lernen eigenständig übernehmen. Die Dozierenden müssen loslassen können und Vertrauen schenken. Neue interdisziplinäre Lerngemeinschaften werden entstehen, in denen Studierende, Praxislehrpersonen und Dozierende gemeinsam digital und analog an komplexen konkreten und praxisorientierten Aufgabenstellungen aus dem Berufsfeld interdisziplinär arbeiten.

Wo steht die PHBern bei der Umsetzung?
Wir sind perfekt im Zeitplan. Bevor 2021 die neuen Studienpläne der Sekundarstufe I und II starten – das Institut Vorschulstufe und Primarstufe folgt 2022 –, beginnen ab kommendem Jahr die Unterstützungsangebote der Hochschuldidaktik und des Digital Learning Center für die Dozierenden. Es soll ein gemeinsames Lernen und Entwickeln der neuen Formate werden. Darauf freue ich mich.
Unsicherheiten bestehen hingegen noch, ob es uns auch gelingt, in den Verwaltungssystemen für die kommenden Herausforderungen bereit zu sein. Vielleicht müssen wir hier dann auch Abstriche, bezogen auf die Wunschvorstellungen der technischen Möglichkeiten, vornehmen.

Was haben Sie selbst Neues gelernt über die PHBern durch die Leitung des Programms?
An der PHBern lerne ich nie aus ... Konkret hat mich tief beeindruckt, wie die operative Umsetzung der Strategie im Rahmen der Programme funktioniert. Eine PH-übergreifende Planung und Koordination erwies sich als möglich und machbar. Die Projekte haben aufeinander Bezug genommen und Schnittstellen sind bewusst und rücksichtsvoll gepflegt worden.
Überrascht bin ich immer wieder, wie viel Kraft und Energie die Erarbeitung von neuen Angeboten in einer ersten Phase benötigt. Neu war dabei, dass die betroffenen Institute diesen Weg gemeinsam gegangen sind und sich gegenseitig gestärkt haben. Dies war für mich als Institutsleiterin eine äusserst positive Erfahrung und ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeitenden.

Zu den Programmen und Projekten:
Die Strategie 2018 bis 2025 der PHBern definiert fünf strategische Ziele, in denen sich die PHBern bis 2025 weiterentwickeln will. Abgeleitet von den Zielen wurden verschiedene Programme lanciert, die thematisch verwandte Projekte bündeln.
Andrea Schweizer ist die Leiterin des Instituts Sekundarstufe I und verantwortet das hochschulweite Programm zur Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums und der Weiterbildung an der PHBern.
Andrea Schweizer ist die Leiterin des Instituts Sekundarstufe I und verantwortet das hochschulweite Programm zur Individualisierung und Flexibilisierung des Studiums und der Weiterbildung an der PHBern.
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Schule leiten

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In einer Schule geht es um Menschen, Vertrauen und Beziehungen. Schulleiterinnen und Schulleiter prägen ihre Schule massgeblich.
Die PHBern unterstützt und begleitet Schulleiterinnen und Schulleiter mit wissenschaftlich fundierten, praxisnahen und inspirierenden Angeboten.

Zum Beispiel mit der 11. IKAS-Tagung im Herbst 2018, an der der Dalai-Lama per Videobotschaft zu Gast war.

Neue Angebote fokussieren auf innovative neue Methoden wie das Design Thinking oder bieten die Möglichkeit, die digitale Wirtschaft kennenzulernen.


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Seine Heiligkeit Dalai-Lama richtete sich per Videobotschaft an die Schulleiterinnen und Schulleiter.
Seine Heiligkeit Dalai-Lama richtete sich per Videobotschaft an die Schulleiterinnen und Schulleiter.
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Renommierte Expertinnen und Experten aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft referierten am 7./8. September 2018 zu «Ethik in der Führung».

Daniel Bloch von Chocolat Camille Bloch will Menschen begeistern. Für ihn führen nicht Managementdogmen zum Erfolg. Viel entscheidender sei es, bei den Mitarbeitenden Kreativität und Passion zu entfachen. Er plädierte für ein menschenbezogenes Unternehmertum, das über die reine Wirtschaftslehre hinausgeht.

Colina Frisch von der Universität St. Gallen beleuchtete das Thema aus einer individuellen Perspektive: «Wie kann ich den vielen Ansprüchen gerecht werden und gleichzeitig mein eigenes Wohlbefinden erhalten?»

Grundsätzliche Anregungen erhielten die Teilnehmenden exklusiv vom Friedensnobelpreisträger Dalai-Lama. Dieser wandte sich mit einer Videobotschaft an sie. Die jüngere Generation könne durch Bildung, gesunden Menschenverstand und ihren Sinn für gemeinsame und globale Verantwortung einen wichtigen Beitrag für die nachfolgenden Generationen leisten.

Nebst sechs Referaten standen sieben Ateliers auf dem Programm. In diesen ging es darum, sich auszutauschen und Fragen zu diskutieren. Zum Beispiel, ob die eigenen Alltagsprinzipien einer ethischen Beurteilung standhalten.

Seit der Gründung brachte die IKAS-Tagung über 1500 Schulleiterinnen und Schulleiter zusammen. Organisiert wird die Tagung vom Institut für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) der PHBern in Kooperation mit der PH Wallis und der PH Freiburg.

Links:
Webauftritt der IKAS-Tagung
Bericht zur 11. IKAS-Tagung im «Education» 5.2018
Ausschnitt aus der Videobotschaft des Dalai-Lama
Alle Angebote für Schulleitende



Seine Heiligkeit Dalai-Lama richtete sich per Videobotschaft an die Schulleiterinnen und Schulleiter.
Seine Heiligkeit Dalai-Lama richtete sich per Videobotschaft an die Schulleiterinnen und Schulleiter.
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Im Video (Link siehe unten am Text) stellt Kursleiter Ivo Mauch seine Erwartungen an den Kurs «Mittels Design Thinking zur Innovation» vor.
Im Video (Link siehe unten am Text) stellt Kursleiter Ivo Mauch seine Erwartungen an den Kurs «Mittels Design Thinking zur Innovation» vor.
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Auch im Jahr 2019 hat das Institut für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) wieder neue Angebote für Schulleiterinnen und Schulleiter geschaffen.

In Zusammenarbeit mit dem Versicherungsunternehmen Die Mobiliar hat das IWM den Kurs «Mittels Design Thinking zur Innovation» erstellt. Design Thinking ist ein in letzter Zeit populär gewordener Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer überzeugend sind. Der Kurs soll Schulleitende befähigen, die Methode auch im Kollegium einzusetzen und Innovationen an der Schule zu erkennen und zu fördern. Das Angebot findet im Schloss Thun statt.

Im ebenfalls neuen Kurs «Die digitale Wirtschaft anhand von Google und Start-ups kennenlernen» erhalten die Teilnehmenden Einblick in die Unternehmenskultur von Google und in die Start-up-Welt von Zürich. Schwerpunktmässig geht es um die Geisteshaltung der digitalen Transformation sowie um Computational Thinking.
 
Video zum Kurs «Mittels Design Thinking zur Innovation»
Alle Angebote für Schulleitende
Im Video (Link siehe unten am Text) stellt Kursleiter Ivo Mauch seine Erwartungen an den Kurs «Mittels Design Thinking zur Innovation» vor.
Im Video (Link siehe unten am Text) stellt Kursleiter Ivo Mauch seine Erwartungen an den Kurs «Mittels Design Thinking zur Innovation» vor.
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Ueli Hostettler leitet das Schwerpunktprogramm «Governance im System Schule».
Ueli Hostettler leitet das Schwerpunktprogramm «Governance im System Schule».
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Ueli Hostettler leitet das Schwerpunktprogramm «Governance im System Schule» an der PHBern.

Der Begriff der Governance ist relativ jung – woher kommt er und was meint er?
Governance bedeutet zuerst einmal «regieren» oder «steuern» und kam in den 1980er-
Jahren auf, als der zentralisierte Nationalstaat infrage gestellt wurde und die Forderung nach teilautonomen Institutionen und Verwaltungsorganisationen aufkam. In diesem Sinn umfasst er auch die öffentlichen Schulen, die im Kanton Bern ab Mitte der 1990er-Jahre zu geleiteten Schulen wurden.

Welche Fragestellungen untersucht der Schwerpunkt «Governance im System Schule»?
Wir untersuchen grundsätzlich neu aufgekommene Formen der Steuerung im schulischen Kontext, ohne dass wir jedoch von normativen Vorstellungen guter Steuerung ausgehen. Ziel ist es in jedem Fall, die Realität vor Ort zu dokumentieren und im jeweiligen Kontext zu beurteilen. So können wir den an unseren Forschungsprojekten beteiligten Schulen eine Aussensicht zugänglich machen.
Die Forschung findet in enger Zusammenarbeit mit diesen Schulen statt, die Erkenntnisse werden mit
ihnen geteilt, fliessen aber auch via Publikationen in Wissenschaft und Praxisfeld ein.

Gibt es Bereiche, in denen Schulleitende generell vor Herausforderungen stehen?
Ein Befund zeigt, dass noch eine Kluft besteht zwischen der Idealvorstellung, wonach Schulleitende sich mehrheitlich um die pädagogische Entwicklung der Schule kümmern, und dem Alltag, der durch relativ viel administrative Tätigkeit bestimmt ist.

Links:
Das ganze Interview im «Education» 4.2018
Mehr zum Schwerpunktprogramm auf dem Webauftritt der PHBern
Ueli Hostettler leitet das Schwerpunktprogramm «Governance im System Schule».
Ueli Hostettler leitet das Schwerpunktprogramm «Governance im System Schule».
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Heilpädagogik als Querschnitthema

Eine Schule für alle – das ist das Ziel der inklusiven Bildung.
Eine Schule für alle – das ist das Ziel der inklusiven Bildung.
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Die Institution Schule soll alle Kinder aufnehmen – ungeachtet ihrer Begabungen und ihrer Herkunft. Das fordert die UN-Behindertenrechtskonvention, und so sieht es auch Artikel 17 des Volksschulgesetzes vor.

Die PHBern begrüsst diese Forderung. Sie entspricht dem eigenen Selbstverständnis, welches lautet, dass die Studierenden der PHBern, ungeachtet der Stufe, auf die Arbeit an inklusiven Schulen vorbereitet werden.

In der Forschung widmet sich das Schwerpunktprogramm «Inklusive Bildung» dem Thema, indem es untersucht, welche Kulturen, Strukturen und  Praktiken eine inklusive Schule auszeichnen.

Eine Studienreise der Schulleitung der PHBern im Herbst 2018 nach Österreich und Südtirol zeigte, dass die PHBern in vielerlei Hinsicht bereits auf dem richtigen Weg ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Weg zu einer inklusiven Schule zusätzlicher Anstrengungen bedarf.
Eine Schule für alle – das ist das Ziel der inklusiven Bildung.
Eine Schule für alle – das ist das Ziel der inklusiven Bildung.
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Michael Eckhart, Leiter des Instituts für Heilpädagogik, gratuliert der ersten Absolventin des Masters S1+ (Bild aus dem Jahr 2016).
Michael Eckhart, Leiter des Instituts für Heilpädagogik, gratuliert der ersten Absolventin des Masters S1+ (Bild aus dem Jahr 2016).
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Neben dem Institut für Heilpädagogik (IHP) gehören heilpädagogische Inhalte an allen Instituten der Grundausbildung zum Bestandteil obligatorischer Lehrveranstaltungen. Das bedeutet, dass alle angehenden Lehrpersonen in Berührung kommen mit den Zielen der inklusiven Bildung und über basale Kenntnisse in der Diagnostik, der Förderung sowie im Bereich des Nachteilsausgleichs verfügen. Diese Kenntnisse können in Wahlveranstaltungen vertieft werden.

Am Institut Vorschulstufe und Primarstufe sind heilpädagogische Inhalte Teil von obligatorischen Veranstaltungen. Für Studierende, die sich für heilpädagogische Fragestellungen interessieren und die ihr Profil als Lehrperson erweitern möchten, will die PHBern ab Studienjahr 2020/2021 einen Studiengang Vorschulstufe und Primarstufe mit einer Zusatzqualifikation im Umfang von rund 16 ECTS-Punkten in Heilpädagogik anbieten.

Am Institut Sekundarstufe I wurde im Jahr 2014 in Zusammenarbeit mit dem IHP der Master S1+ lanciert. Das ist ein Masterstudiengang mit einem Schwerpunkt in Heilpädagogik. Der Umfang des Studiengangs ist mit 120 ECTS-Punkten höher als der reguläre Masterstudiengang. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs beurteilen die heilpädagogischen Sichtweisen als sehr unterstützend für ihren Berufsalltag.

Das Studium der Heilpädagogik selbst ist mit dem neuen Studienplan von 2018 flexibler und individueller geworden. Zudem haben sich die Zulassungswege erweitert. Die vereinfachte Zulassung entspricht der schweizweiten EDK-Norm und soll mithelfen, den Mangel an Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, der auch im Kanton Bern herrscht, zu entschärfen.

Für Lehrpersonen aller Stufen und Unterrichtsfächer, die ihre Kompetenzen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen vertiefen und erweitern möchten, bietet das Institut für Weiterbildung und Medienbildung den CAS Heterogenität als Chance nutzen an. Daneben bietet das Institut eine Reihe von Kursen an zu interkultureller Kommunikation, Unterrichtsgestaltung in heterogenen Klassen oder schulinterner Zusammenarbeit.

Links:
Mehr zum Studium der Heilpädagogik
Mehr zum Master S1+
Alle Weiterbildungen des IWM zum Thema Umgang mit Vielfalt
Michael Eckhart, Leiter des Instituts für Heilpädagogik, gratuliert der ersten Absolventin des Masters S1+ (Bild aus dem Jahr 2016).
Michael Eckhart, Leiter des Instituts für Heilpädagogik, gratuliert der ersten Absolventin des Masters S1+ (Bild aus dem Jahr 2016).
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Bereits in der Strategieperiode 2014 bis 2017 war die inklusive Bildung ein strategisches Ziel. In dieser Zeit wurde das Schwerpunktprogramm «Inklusive Bildung» aufgebaut, in dem aktuell vier Projekte laufen.

Links:
Mehr zum Schwerpunktprogramm «Inklusive Bildung»
Interview mit der Schwerpunktprogrammleiterin Caroline Sahli Lozano im «Education» 4.2017
Video zum Schwerpunktprogramm «Inklusive Bildung»
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Mitglieder der Schulleitung der PHBern an der PH Vorarlberg mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule.
Mitglieder der Schulleitung der PHBern an der PH Vorarlberg mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule.
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Im September 2018 reisten Mitglieder der Schulleitung der PHBern nach Österreich und ins Südtirol, um sich über das inklusive Bildungssystem zu informieren, das dort bereits Alltag ist. Die fünftägige Reise führte über Vorarlberg nach Tirol und in die autonome Provinz Südtirol. Sie stand ganz im Zeichen der Realisierung der Vision der PHBern von einer Schule für alle.

Der Besuch an der PH Vorarlberg und an der PH Tirol brachte spannende Einblicke in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Heilpädagogik kein isolierter Studiengang mehr ist; sie wird vielmehr konsequent in die Studiengänge für die Primarstufe bzw. Sekundarstufe integriert.

Wie die Inklusion ganz konkret umgesetzt werden kann, zeigte der Besuch an der Praxisschule der PH Tirol. Tirol ist eine von drei Modellregionen in Österreich, in der inklusive Schul- und Unterrichtsangebote erprobt werden.
 
Ein Besuch im Tiroler Landesschulrat verdeutlichte drei Punkte, die für eine funktionierende Inklusion notwendig sind:
• Die Schulkultur muss inklusionsunterstützend wirken, besonders wichtig sind dabei die Schulleiterinnen und Schulleiter.
• Die Kompetenzen und das entsprechende Wissen müssen erarbeitet und ins System Schule transferiert werden.
• Der gezielte Einsatz von Ressourcen ist entscheidend.

In Bozen, Südtirol, stand ein Austausch mit der Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung an. In Südtirol, wo es seit 1977 keine Sonderklassen mehr gibt, wird heute in enger Partnerschaft zwischen Schule, Gesundheitswesen und Familie für jedes Kind mit Lern- und Entwicklungsstörungen bzw. Beeinträchtigungen ein individueller Bildungsplan erstellt. Erst nach der Volksschule teilen sich die Bildungswege der Schülerinnen und Schüler.

Die Mitglieder der Schulleitung waren beeindruckt, mit welcher Selbstverständlichkeit und Überzeugung in den besuchten Orten die offene Schule für alle gelebt wird. Die Studienreise zeigte, dass die PHBern in vielerlei Hinsicht bereits auf dem richtigen Weg ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Weg zu einer inklusiven Schule zusätzlicher Anstrengungen bedarf.

Mitglieder der Schulleitung der PHBern an der PH Vorarlberg mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule.
Mitglieder der Schulleitung der PHBern an der PH Vorarlberg mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule.
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Forschung

Herausforderungen der Praxis werden aufgegriffen und analysiert. Die Erkenntnisse fliessen wieder in die Praxis zurück.
Herausforderungen der Praxis werden aufgegriffen und analysiert. Die Erkenntnisse fliessen wieder in die Praxis zurück.
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Die Forschung der PHBern zeichnet sich aus durch grosse Nähe zur Praxis: Fragen aus dem Berufsfeld werden aufgenommen und untersucht, die Ergebnisse fliessen wiederum in die Praxis zurück. Zahlreiche Beispiele illustrieren dieses Forschungsverständnis.

Seit der Strategieperiode 2014 bis 2017 ist der Leistungsbereich Forschung, Entwicklung und Evaluation in Schwerpunktprogrammen organisiert, in denen das Wissen gebündelt wird. Die neue Struktur zahlt sich aus: An der PHBern werden zahlreiche Projekte vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) unterstützt.

Die Forschung der PHBern zeichnet sich weiter aus durch gute Nachwuchsförderung. Dieses Engagement wurde in den letzten Jahren verstärkt ausgebaut.

Und: Im Herbst 2019 ist an der PHBern ein neues Schwerpunktprogramm angelaufen. Es beschäftigt sich mit der Trias «Familie – Bildung – Schule».



Herausforderungen der Praxis werden aufgegriffen und analysiert. Die Erkenntnisse fliessen wieder in die Praxis zurück.
Herausforderungen der Praxis werden aufgegriffen und analysiert. Die Erkenntnisse fliessen wieder in die Praxis zurück.
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Praxisnahe Produkte für das Berufsfeld: zum Beispiel die Onlineplattform Brennpunkt Landschaft Schweiz
Praxisnahe Produkte für das Berufsfeld: zum Beispiel die Onlineplattform Brennpunkt Landschaft Schweiz
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Im Berichtsjahr 2018/2019 sind unter anderem die folgenden Ergebnisse aus dem Leistungsbereich Forschung, Entwicklung und Evaluation hervorzuheben:

Plattform «Brennpunkt Landschaft Schweiz» «Brennpunkt Landschaft Schweiz» ist eine Lernplattform für den Geografieunterricht auf der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. Die Plattform entstand im Rahmen des gleichnamigen Forschungs- und Entwicklungsprojekts. Sie wurde vom Bundesamt für Umwelt unterstützt und wird im kommenden Jahr auch auf Französisch und Italienisch verfügbar sein.
www.brennpunkt-landschaft.ch

Publikation «Unterrichtsstörungen verstehen und wirksam vorbeugen»
Störungen im Unterricht können den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler massiv beeinflussen und Lehrpersonen krankmachen. Damit es nicht so weit kommt, gibt es neu ein 176-seitiges, praxisorientiertes Destillat aus Tausenden Seiten Forschung: «Unterrichtsstörungen verstehen und wirksam vorbeugen.»
Mehr zum Buch (Kohlhammer Verlag) 

Publikation «Kinder stärken durch persönlichkeitsfördernden Bewegungs- und Sportunterricht»
In der Publikation wird aufgezeigt, wie es Lehrpersonen im Sportunterricht gelingt, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Das Buch enthält konkrete Unterrichtssequenzen und Fallbeispiele. Die Publikation basiert auf einem Forschungsprojekt am Fachdidaktikzentrum Sport der PHBern in Kooperation mit der Universität Bern und erschien in der Reihe «Beiträge für die Praxis».
Mehr zum Buch (hep verlag) 

Öffentliche Ausstellung «Lesen lernen» im Berner Generationenhaus
Wie gelingt das Lesenlernen? Welche Zugänge bieten verschiedene Lehrmittel? Antworten gab die kostenlose und vom SNF finanzierte Ausstellung «Lesen lernen», die im August und September 2019 im Berner Generationenhaus stattfand. Hintergrund ist ein Forschungsprojekt der PHBern, das die Bedingungen für erfolgreiches Lesenlernen untersucht. Ein attraktives Rahmenprogramm inklusive Podiumsdiskussion rundete die Ausstellung ab.
Zur Website der Ausstellung

Im Auftrag der Stadt Bern: Forschungsprojekt «Erfahrung Ganztagesschule»
Im Schuljahr 2018/2019 wurde in der Schule Schwabgut die kantonal erste Ganztagesschule in der Stadt Bern in Betrieb genommen. Gemäss der städtischen Bildungsstrategie soll diese Unterricht und ausserunterrichtliches Angebot miteinander verbinden. Die PHBern wurde von der Stadt beauftragt, die Schule im Einführungsjahr wissenschaftlich zu begleiten. Dazu werden Leitungspersonen, Mitarbeitende sowie Schülerinnen und Schüler befragt, Alltagssituationen beobachtet und strategische Ziele diskutiert. Die Ergebnisse werden mit den Verantwortlichen der Stadt Bern, Teilnehmenden der Studie und der Öffentlichkeit geteilt und helfen mit, das aktuelle Projekt sowie zukünftige Projekte möglichst erfolgreich umzusetzen.
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Praxisnahe Produkte für das Berufsfeld: zum Beispiel die Onlineplattform Brennpunkt Landschaft Schweiz
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Im Sommer 2018 konnte die Forschung an der PHBern einen Rekord vermelden: Sieben vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) unterstützte Forschungsprojekte liefen gleichzeitig an der PHBern.  

«Wir freuen uns über diesen Erfolg, der die hochstehende Qualität der Forschung an der PHBern bestätigt», freute sich Doris Edelmann, die Leiterin des Instituts für Forschung, Entwicklung und Evaluation der PHBern.

Mit dieser Anzahl Projekte steht die PHBern auch im schweizweiten Vergleich unter den Pädagogischen Hochschulen sehr gut da.

Link:
Eine Übersicht über alle SNF-Projekte an Schweizer Hochschulen gibt es auf dem Webauftritt des Schweizerischen Nationalfonds
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Teilnehmende eines Doktorandenkolloquiums der PHBern.
Teilnehmende eines Doktorandenkolloquiums der PHBern.
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In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Gefässe an der PHBern aufgebaut, die zur Vernetzung und zum Austausch unter den Mitgliedern des Mittelbaus und damit zur Nachwuchsförderung beitragen.

Monatlicher Journal Club
Im monatlich stattfindenden Journal Club können sich Forschende und Angehörige der PHBern treffen und zusammen über einen im Vorfeld gelesenen wissenschaftlichen Artikel diskutieren. Die Diskussion kann sowohl methodische wie auch fachinhaltliche Fragen und Aspekte betreffen und soll in einem informellen Rahmen die Gelegenheit bieten, konzeptuelle Diskussionen anzuregen, Unklarheiten zu einer Methode zu bereinigen und neue Anregungen zu erhalten.

Doktorandenkolloquium
Einmal im Semester findet an der PHBern das Doktorandenkolloquium statt. Hier treffen sich alle Doktorandinnen und Doktoranden der PHBern. Sie stellen wichtige Aspekte ihres Promotionsprojekts vor und erhalten Feedback. Das Doktorandenkolloquium ist offen für alle Mitarbeitenden der PHBern.

Kolloquien der Schwerpunktprogramme
Einmal im Jahr führen die Verantwortlichen jedes Schwerpunktprogramms ein öffentliches Kolloquium durch, welches sich an die Mitarbeitenden der PHBern richtet. Hier stellen Mitarbeitende der Schwerpunktprogramme ihre aktuellen Projekte vor und diskutieren verschiedene Aspekte mit den Teilnehmenden.


Teilnehmende eines Doktorandenkolloquiums der PHBern.
Teilnehmende eines Doktorandenkolloquiums der PHBern.
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Caroline Villiger (Mitte), Leiterin des Schwerpunktprogramms «Familie – Bildung – Schule», mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nadine Schuler (rechts) und der Hilfsassistentin Anna Hostettler (links).
Caroline Villiger (Mitte), Leiterin des Schwerpunktprogramms «Familie – Bildung – Schule», mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nadine Schuler (rechts) und der Hilfsassistentin Anna Hostettler (links).
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Es gibt zwei zentrale Instanzen, die das Leben eines Menschen bis zum Erwachsenenalter massgeblich prägen: die Familie und die Schule. Dem Zusammenspiel dieser beiden Institutionen und ihrer Wirkung auf die Bildung ist das neue Schwerpunktprogramm «Familie – Bildung – Schule» gewidmet, das im September 2019 an der PHBern gestartet ist. Die Leiterin des Schwerpunktprogramms ist Caroline Villiger, sie war schon bisher im Bereich Forschung und Entwicklung an der PHBern tätig und ist Dozentin für Lernpsychologie am Institut Sekundarstufe I.

Sowohl im Elternhaus als auch in der Schule lernen Kinder sehr viel, wenn auch auf unterschiedliche Weise. In der Schule findet das Lernen organisiert statt. In der Familie geschieht es meist implizit, nebenher. «Im Schwerpunktprogramm interessiert uns, wie familiäre Praktiken mit Fähigkeiten wie Lesen oder Rechnen zusammenhängen. Während das schulische Lernen relativ gut erforscht ist, sind die Wirkmechanismen von familiären Praktiken auf den Bildungserfolg noch unterbeleuchtet.»

Bislang gibt es keine Fachstelle oder Hochschule, die sich dem Themenkomplex Bildung, Familie und Schule prioritär annimmt. Und dies obwohl etwa die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus im Berufsfeld Schule immer wieder eine Herausforderung ist. Doris Edelmann, die Leiterin des Instituts für Forschung, Entwicklung und Evaluation der PHBern und Initiantin des neuen Schwerpunktprogramms ist deshalb überzeugt: «Die PHBern kann mit dem neuen Schwerpunktprogramm einen wichtigen Beitrag leisten, um die Berufspraxis bezüglich der Kooperation mit dem Elternhaus qualitativ weiterzubringen.»

Aus dem neuen Schwerpunktprogramm sollen insbesondere Erkenntnisse für die Berufspraxis resultieren: «Im Berufsfeld sind Kenntnisse darüber, worauf bei der Zusammenarbeit mit dem Elternhaus zu achten ist, von grosser Bedeutung», sagt Caroline Villiger. «Wissenschaftlich fundierte Konzepte, die auf der Befragung von Schulleitungen, Lehrpersonen, Eltern und Schulkindern gründen, fehlen hierzu weitgehend.»

Link:
Das Schwerpunktprogramm «Familie – Bildung – Schule» auf dem Webauftritt der PHBern
Caroline Villiger (Mitte), Leiterin des Schwerpunktprogramms «Familie – Bildung – Schule», mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nadine Schuler (rechts) und der Hilfsassistentin Anna Hostettler (links).
Caroline Villiger (Mitte), Leiterin des Schwerpunktprogramms «Familie – Bildung – Schule», mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nadine Schuler (rechts) und der Hilfsassistentin Anna Hostettler (links).
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Übersicht

In Zusammenarbeit mit Verlagen und Behörden entstehen jedes Jahr diverse Publikationen mit PHBern-Beteiligung. Im Berichtsjahr wurden mehrere, zum Teil preisgekrönte Lehrmittel und Bildungsmedien produziert.

Zudem hat die Mediothek, das mediendidaktische Zentrum der PHBern, ihr Online-Angebot ausgebaut und bietet neu einen Streamingdienst für Unterrichtsfilme an.

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Gisela Bürki (2.v.r.), Dozentin am Institut Sekundarstufe I, und Georg Bühler-García (ganz rechts), Dozent am Institut für Heilpädagogik, haben mitgearbeitet. (Foto: hep verlag)
Gisela Bürki (2.v.r.), Dozentin am Institut Sekundarstufe I, und Georg Bühler-García (ganz rechts), Dozent am Institut für Heilpädagogik, haben mitgearbeitet. (Foto: hep verlag)
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Damit unbegleitete jugendliche Asylsuchende Sprache lernen und bei der Berufswahlorientierung begleitet werden können, besteht ein Bedarf an Unterrichtsmaterial. In Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen, Jugendlichen sowie kantonalen und nationalen Institutionen hat das Autorenteam das Unterrichtspaket «Unterwegs» entwickelt.

«Unterwegs» will Jugendliche mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund dabei unterstützen, ihre Kompetenzen sichtbar zu machen und neue Kompetenzen zu erwerben. Die Arbeitsaufträge drehen sich um Selbst- und Fremdwahrnehmung, persönliche Entwicklung und berufliche Orientierung. 
Entwickelt wurde das Buch gemeinsam von der PHBern, der PH Zürich und dem hep verlag.

Links:
Mehr zum Buch in der News-Meldung der PHBern
Leseprobe und weitere Informationen auf dem Webauftritt des hep verlags
Gisela Bürki (2.v.r.), Dozentin am Institut Sekundarstufe I, und Georg Bühler-García (ganz rechts), Dozent am Institut für Heilpädagogik, haben mitgearbeitet. (Foto: hep verlag)
Gisela Bürki (2.v.r.), Dozentin am Institut Sekundarstufe I, und Georg Bühler-García (ganz rechts), Dozent am Institut für Heilpädagogik, haben mitgearbeitet. (Foto: hep verlag)
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Andreas Stadelmann, Kathrin Jost und Nadine Ritzer (v.l.n.r.), das Autorenteam des prämierten Lehrmittels «Politik und du. Verstehen – Beurteilen – Handeln», gemeinsam mit Manuel Schär, Leiter des hep verlags.
Andreas Stadelmann, Kathrin Jost und Nadine Ritzer (v.l.n.r.), das Autorenteam des prämierten Lehrmittels «Politik und du. Verstehen – Beurteilen – Handeln», gemeinsam mit Manuel Schär, Leiter des hep verlags.
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Lehrmittel «Politik und du»
Wer hat die Macht in der Schweiz? Weshalb sind Kinderrechte wichtig? Und was sind die Aufgaben der UNO? Solchen und anderen Fragen geht das Lehrmittel «Politik und du. Verstehen – Beurteilen – Handeln» nach. Im Zentrum stehen vielseitige Quellen und Materialien sowie attraktive Arbeitsaufträge, welche die Schülerinnen und Schüler zum Denken, Beurteilen und Handeln anregen.
Das Lehrmittel, das für alle Niveaus des Zyklus 3 konzipiert wurde, stammt von Andreas Stadelmann, Nadine Ritzer und Kathrin Jost – allesamt Dozierende der PHBern.
Mehr auf dem Webauftritt des hep verlags

Lehrmittelreihe «Technik und Design»
Auch der PHBern-Dozent Thomas Stuber hat am 7. November 2018 an der Swissdidac in Bern den Worlddidac Award 2018 erhalten. In seinem Fall für die Lehrmittelreihe «Technik und Design». Der Grundlagenband liefert ein umfangreiches Basiswissen zu den Bezugswissenschaften «Technik» und «Design» und bietet zahlreiche fachdidaktische Anregungen für eine umfassende Unterrichtsvorbereitung. Die Beiträge werden ergänzt durch informative Lehrhilfen, die auf der Lehr- und Lernplattform zur Verfügung stehen.
Die fünf Bände thematisieren die Erschliessung von Technik und Design. Das Konzept der Reihe ist auf einen mehrperspektivischen Unterrichtsansatz ausgerichtet und integriert fachübergreifende Bezüge zu «Natur, Mensch, Gesellschaft» sowie zu «Medien und Informatik».
Mehr: www.tud.ch

Andreas Stadelmann, Kathrin Jost und Nadine Ritzer (v.l.n.r.), das Autorenteam des prämierten Lehrmittels «Politik und du. Verstehen – Beurteilen – Handeln», gemeinsam mit Manuel Schär, Leiter des hep verlags.
Andreas Stadelmann, Kathrin Jost und Nadine Ritzer (v.l.n.r.), das Autorenteam des prämierten Lehrmittels «Politik und du. Verstehen – Beurteilen – Handeln», gemeinsam mit Manuel Schär, Leiter des hep verlags.
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Bildquelle: Ammann, Ruth; Huonker, Thomas; Schmid, Jos: «Gesichter der administrativen Versorgung» / Porträts von Betroffenen /  Zürich 2019 (Veröffentlichung der Unabhängigen Expertenkommission Administrative Versorgungen, Band 1)
Bildquelle: Ammann, Ruth; Huonker, Thomas; Schmid, Jos: «Gesichter der administrativen Versorgung» / Porträts von Betroffenen / Zürich 2019 (Veröffentlichung der Unabhängigen Expertenkommission Administrative Versorgungen, Band 1)
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Der Bundesrat hat am 5. November 2014 eine unabhängige Expertenkommission (UEK) eingesetzt. Sie wurde beauftragt, die administrativen Versorgungen in der Schweiz bis 1981 zu untersuchen.

Die PHBern entwickelte im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der UEK ein Lehr- und Lernangebot, um Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit dem Thema der administrativen Versorgungen zu ermöglichen.

Als Format wurde das IdeenSet gewählt – dies ist ein Onlineangebot, das den Lehrpersonen Anleitungen, Texte, Grafiken, historische Quellen und vieles mehr bietet und zur Vorbereitung und Behandlung dieser Thematik im Unterricht dient.

Das IdeenSet «Ausgegrenzt und weggesperrt» gibt es in Ausführungen für den 2. Zyklus (3. bis 6. Klasse), 3. Zyklus (7. bis 9. Klasse) sowie für die Sekundarstufe II.

Links:
Zum IdeenSet «Weggesperrt und ausgegrenzt»
Webauftritt der unabhängigen Expertenkommission

Bildquelle: Ammann, Ruth; Huonker, Thomas; Schmid, Jos: «Gesichter der administrativen Versorgung» / Porträts von Betroffenen /  Zürich 2019 (Veröffentlichung der Unabhängigen Expertenkommission Administrative Versorgungen, Band 1)
Bildquelle: Ammann, Ruth; Huonker, Thomas; Schmid, Jos: «Gesichter der administrativen Versorgung» / Porträts von Betroffenen / Zürich 2019 (Veröffentlichung der Unabhängigen Expertenkommission Administrative Versorgungen, Band 1)
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Unterrichtsmaterial / Bildungsmedien

Die ehemalige Schulwarte und heutige Mediothek am Helvetiaplatz 2 steht seit mehr als 130 Jahren im Dienst der Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Bern.
Die ehemalige Schulwarte und heutige Mediothek am Helvetiaplatz 2 steht seit mehr als 130 Jahren im Dienst der Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Bern.
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Die Mediothek der PHBern hat sich zu einem bedeutenden didaktischen Medien- und Informationszentrum entwickelt. Sie bietet Lehrpersonen Dienstleistungen rund um die Vorbereitung und die Gestaltung des Unterrichts an.

Streamingdienst für Filme
Seit Sommer 2018 steht den Berner Lehrpersonen ein Streamingdienst zur Verfügung. Über eine passwortgeschützte Plattform können Filme für den Unterricht durchsucht und eingesetzt werden. Neben den Filmen gibt es passende Zusatzmaterialien, die Lehrpersonen ebenfalls über das Internet nutzen und herunterladen können.

Offene Bildungsmaterialien
IdeenSets ergänzen die klassischen Bestände von Bildungsmaterialien. Die IdeenSets stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Damit können Lehrpersonen die Materialien ohne rechtliche Bedenken und ohne technische Hürden nutzen, anpassen und weitergeben. In diesem Sinne fördert die PHBern die Strategie der UNESCO mit dem Ziel, Bildungsmaterialien möglichst allen frei zugänglich zu machen.

Mediothek als Begegnungsort
Mit einer interaktiven Ausstellung «Clever – spielend intelligent einkaufen» zeigte sich die Mediothek im Herbst 2018 einmal mehr als Begegnungsort. Neben Lehrpersonen haben auch fast 50 Schulklassen die Ausstellung besucht.

Links:
Mehr zur Mediothek im «Education» 4.2018
Die Mediothek auf dem Webauftritt der PHBern
Die ehemalige Schulwarte und heutige Mediothek am Helvetiaplatz 2 steht seit mehr als 130 Jahren im Dienst der Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Bern.
Die ehemalige Schulwarte und heutige Mediothek am Helvetiaplatz 2 steht seit mehr als 130 Jahren im Dienst der Lehrerinnen und Lehrer des Kantons Bern.
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Studentisches Wirken Übersicht

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Studentisches Wirken 2

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In der Rolle von Reporterinnen und Reportern schärfen Kinder und Jugendliche den Blick auf ihre eigene Lebenswelt. Ihre Interviews mit Peers, Eltern und Bekannten werden verschriftlicht und auf der Website www.reporterinnenunterwegs.ch zugänglich gemacht.

Dozierende der PHBern bereiten die Studierenden auf ihre Aufgabe als Mentorinnen und Mentoren vor und begleiten sie insbesondere im Bereich partizipativer Projektmethoden, der Sprach- und  Medienbildung sowie bei der Reflexion ihrer  Erfahrungen.

Ziel des Mentoring-Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler in soziostrukturell benachteiligten Sozialräumen beim sprachlichen Ausdruck und im Umgang mit verschiedenen Medien zu unterstützen und damit einen Beitrag zur Verbesserung der  Chancengerechtigkeit zu leisten.

Das freiwillige Wahlmodul ist offen für die Studierenden des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe, des Instituts Sekundarstufe I und des Instituts für Heilpädagogik. 9 Studierende und 15 Schülerinnen und Schüler haben sich für die erste Durchführung angemeldet.
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Studentisches Wirken 1

Oben: PHBern-Studentin Vera Lehmann begleitet Gerhard Binggeli, Automatiker im vierten Lehrjahr bei der BLS. Unten: Studentin Jana Piller (links) und Alicia Egger, Automatikerin im dritten Lehrjahr.
Oben: PHBern-Studentin Vera Lehmann begleitet Gerhard Binggeli, Automatiker im vierten Lehrjahr bei der BLS. Unten: Studentin Jana Piller (links) und Alicia Egger, Automatikerin im dritten Lehrjahr.
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Die berufliche Orientierung ist ein komplexer Prozess und deshalb zentrales Thema auf der Sekundarstufe I. Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden, die den individuellen Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen gerecht wird. Es ist daher wichtig, dass die Studierenden auch den
Alltag von Lernenden aus handwerklichen Berufen kennenlernen. Für die Vertiefungsveranstaltung «Berufslehre und Arbeitswelt» pflegt die PHBern Partnerschaften mit der Schweizerischen Post und neu mit der BLS.

Die beiden PHBern-Masterstudentinnen Jana Piller und Vera Lehmann haben eine Woche lang zwei Automatik-Lernende der BLS begleitet. Beide Studentinnen betonen, viel für die Praxis als zukünftige Lehrerin mitnehmen zu können. «Ich möchte vor allem meine künftigen Schülerinnen und Schüler animieren, sich mit diversen auch genderatypischen Jobs auseinanderzusetzen und sich nicht gleich auf den ersten Job zu stürzen», sagt Jana Piller.

Eine positive Bilanz des Austausches zieht auch Reto Messerli, Leiter betriebsnahe Instandhaltung in der Berner BLS-Werkstätte Aebimatt. «Ich bin überzeugt, dass wir mit dem ‹Job Shadowing› eine Basis schaffen, von der beide Seiten profitieren können. Die Berufslehre bekommt durch dieses Projekt mehr Gewicht, und die Studierenden erhalten eine Möglichkeit, in das duale Bildungssystem Einblicke zu erhalten und dieses in Zukunft gegenüber den Schülerinnen und Schülern glaubhaft zu vertreten.»

Ganzer Bericht im «Education» 2.2019 lesen

Job Shadowing auch in der Weiterbildung
Auch das Institut für Weiterbildung und Medienbildung bietet Angebote für einen Perspektivenwechsel.
• Im Kurs «S(ch)ichtwechsel» begegnen sich Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Branchen auf gleicher Augenhöhe zum Austausch. Durch die Vernetzung von Führungspersonen aus Schule und Wirtschaft wird das gegenseitige Verständnis aufgebaut.
• Das Semesterangebot «Reflexion und Gestaltung» ermöglicht Lehrpersonen einen Wirtschaftseinsatz.


Oben: PHBern-Studentin Vera Lehmann begleitet Gerhard Binggeli, Automatiker im vierten Lehrjahr bei der BLS. Unten: Studentin Jana Piller (links) und Alicia Egger, Automatikerin im dritten Lehrjahr.
Oben: PHBern-Studentin Vera Lehmann begleitet Gerhard Binggeli, Automatiker im vierten Lehrjahr bei der BLS. Unten: Studentin Jana Piller (links) und Alicia Egger, Automatikerin im dritten Lehrjahr.
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Podiumsdiskussion zum Klimawandel, Bau von Insektenhotels: Die Nachhaltigkeitswoche lieferte Anregungen auf theoretischer und praktischer Ebene.
Podiumsdiskussion zum Klimawandel, Bau von Insektenhotels: Die Nachhaltigkeitswoche lieferte Anregungen auf theoretischer und praktischer Ebene.
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Die Woche vom 4. bis 9. März 2019 stand an der PHBern, der Universität Bern und der Berner Fachhochschule ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Im Rahmen zahlreicher Workshops und Veranstaltungen wurde das Thema aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Perspektive beleuchtet.
 
An Informationsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Stadtrundgängen standen Sensibilisierung und Diskussion im Zentrum. In  Workshops stand die praktische Umsetzung an – etwa der Bau eines eigenen Insektenhotels. Zudem wurden Aktionen wie ein Kleidertausch oder gemeinsames Veloflicken durchgeführt. Die meisten der Aktionen fanden am Hochschulzentrum vonRoll statt, wo auch die Grundausbildungsinstitute der PHBern situiert sind.

Organisiert wurde die Woche von Studierenden der drei Berner Hochschulen. Die Veranstaltungen waren öffentlich und kostenlos, eingeladen waren alle Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschulen.

Finanziert wurde die Nachhaltigkeitswoche zur einen Hälfte durch die drei Hochschulen und zur anderen Hälfte durch das von U Change geförderte nationale Projekt sustainabilityweek. Das Förderprogramm «U Change – Studentische Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung» (2017–2020) fördert die Umsetzung von innovativen Projektideen durch Studierende aller Hochschultypen.

Link:
Mehr zur Nachhaltigkeitswoche auf dem Webauftritt des Vereins BENE – Verein für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern
Podiumsdiskussion zum Klimawandel, Bau von Insektenhotels: Die Nachhaltigkeitswoche lieferte Anregungen auf theoretischer und praktischer Ebene.
Podiumsdiskussion zum Klimawandel, Bau von Insektenhotels: Die Nachhaltigkeitswoche lieferte Anregungen auf theoretischer und praktischer Ebene.
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Digitalisierung

Mit Blick auf den aktuellen und künftigen Stellenwert der Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist es unabdingbar, dass die PHBern die damit verbundenen Chancen identifiziert und diese für sich und das Berufsfeld nutzbar macht. Selbstredend geht damit eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Risiken einher.

Dieses Vorhaben bedingt in allen Aufgabenfeldern der Hochschule umsichtiges Analysieren, konsequentes
Entscheiden und vorausschauendes Planen, gefolgt von zielgerichtetem Handeln. Nur so ist
es möglich, dass die PHBern im Umgang mit der Digitalisierung klare, zukunftsweisende Akzente setzen kann.
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Heterogenität

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Forschung

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Flexibilisierung und Individualisierung

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Interdisziplinarität

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Übersicht
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Kapitel 1 Tätigkeitsbericht 2018/2019

TÄTIGKEITSBERICHT 2018/2019

Kapitel 2 Höhepunkte 2018/2019

Höhepunkte des Studienjahrs 2018/2019

Kapitel 3 Themen

THEMEN

Kapitel 4 Personal und Organe

PERSONAL UND ORGANE

Kapitel 5 Publikationen

PUBLIKATIONEN

Kapitel 6 Statistiken

AUSGEWÄHLTE STATISTIKEN

Kapitel 7 Impressum

IMPRESSUM

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